Sehenswürdigkeiten in der Ortsgemeinde Neustadt (Wied)


 






Neben den aufgeführten Sehenswürdigkeiten und Freizeitangeboten gibt es in der Ortsgemeinde noch viel Schönes und Sehenswertes, z.B.:
 
  • Landschaft und Natur der Ortsgemeinde
     
  • alter Bahndamm mit Brücken / Brückenruinen
    heute Rad- und Wanderweg

     
  • Burg Altenwied (Privatbesitz)
     
  • Kirchen und Kapellen in der Ortsgemeinde
     
  • katholische Pfarrkirche Neustadt (Wied)
    Grabsteine an der Kath. Pfarrkirche
    1. Grabplatte des Junkers Gilbrecht Schütz von Holzhausen, Vogt zu Panau 1539, 2. Grabplatte der Katharina von Kaan, genannt Räuber, Witwe des Junkers Gilbrecht Schütz von Holzhausen 1552)
    Römischer Opferstein aus dem 3. Jahrhundert mit Pfarrpatron St. Margarita aus der Mitte des 17. Jahrhunderts
     
  • Nescher Mühle
    alte Mühle - heute Ausflugslokal
     
  • Wied und Wiedufer
    Nebenfluss des Rheins
 

Heimatmuseum "Bi et fröher wor" 

Unter dem Motto "Bi et fröher wor" (wie es früher war) zeigt das Heimatmuseum stilecht, wie die Menschen früher in der Ortsgemeinde Neustadt gelebt und gearbeitet haben.
Das 1991 eröffnete Museum ist in einem alten Fachwerkhaus beheimatet und befindet sich neben der Gemeindebücherei (Hauptstraße 21).
Eine stilgerecht eingerichtete Küche, eine "gute Stube" sowie eine kleine Heimatbibliothek und Arbeitsgeräte, Schlafzimmer, sowie "Schätze" aus der guten alten Zeit sind zu besichtigen.
Museumsbesuch und Führung nach Vereinbarung
Anfragen im Gemeindebüro
Tel. 02683 - 930 510

siehe auch: Öffentliche Einrichtungen - Bücherei/Museum

 

Kirchen und Kapellen

Pfarrkirche Sankt Margarita
Grundsteinlegung: 27. April 1869 - Einsegnung 1873

St. Antoniuskapelle in Etscheid
Baujahr: 1680-1683

Marien-Kapellchen in Etscheid

St. Mariä Himmelfahrt in Fernthal
Baujahr: 1912

St. Mariä Heimsuchung in Strauscheid
Baujahr: 1933

St. Mariä Geburt in Rott
Baujahr: ca. 1828

Herz-Jesu-Kapelle in Rahms
Baujahr: 1938

Rochus-Kapelle in Ehrenstein
Baujahr 1761

Kloster und Kapelle Ehrenstein
Baujahr 1477

siehe auch: Öffentliche Einrichtungen - Kirchen
 

Pieta





Pieta

Eine Pieta (italienisch= Frömmigkeit, Mitleid) ist in der bildenden Kunst die Darstellung Marias mit dem Leichnam Jesu Christi.

Die Pieta nach Achtermann von Kortmann in Münster (Westfalen) aus Eichenholz schenkte Josef Müller aus Borscheid 1899 der katholischen Pfarrgemeinde Neustadt.
Der Preis der Pieta betrug damals 445,00 Reichsmark.

Der Sockel wurde von Appolinaris Hallerbach aus Niedermühlen im Jahre 1900 der katholischen Pfarrgemeinde geschenkt.
Der Sockel hatte zur damaligen Zeit einen Wert von
212,00 Reichsmark.

(Quelle: Lagebuch Pfarrgemeinde Neustadt (Wied))


Bis 1974 stand die Pieta in der katholischen Pfarrkirche St. Margarita in Neustadt.
Nach der Renovierung, Erneuerung und Umgestaltung des Kircheninnenraumes wurde sie nicht mehr in der Kirche aufgestellt.

Im Februar 2006 wurde die Pieta restauriert.
Mit der  Restaurierung wurde Herr Günter Hoffmann aus Strauscheid beauftragt.

Wie aus den nebenstehenden Fotos ersichtlich, ist die Restaurierung der Pieta hervorragend gelungen.

 

Kloster und Burgruine Ehrenstein

Die Burg Ehrenstein wurde um 1330 von Rorich zu Uetgenbach erbaut. Danach nannte er sich Herr zu Ehrenstein.
Heute stehen von der Burg nur noch Ruinen und ein Turm.
1486 wurde das Kloster in ein Kreuzbruderkloster umgewandelt. (Es wohnen heute noch einige Mönche im Kloster).
Auf einem Wanderweg (Waldstraße) kann man einen Kreuzweg gehen. e
Die Kirche ist eine spätgotische Dreifaltigkeitskirche.
Bemerkenswerte Ausstattung: Chorgestühle 1752, Bildwerke aus dem 15. und 16. Jh., Schnitzwerk an der Kanzel.
Die drei Chorfenster mit der reichen Farbverglasung der Zeit um 1470.
Die Fenster wurden 1962 restauriert und mit den neuen Scheiben nach einem Entwurf von Paul Weigmann komplettiert.
Das Kloster und die Kirche besitzen heute noch mittelalterliche Kunst. Sie gehören zu den besten Schätzen des Rheinlandes.

Es finden Messen und Seminare im Kloster und der Kirche statt.